"Vor einem halben Jahr noch Dachs, heute Führungsspieler."

oli waltherInterview mit Oliver Walther +++ Rückblick, Vorschau und Zielsetzungen

Unser neue Vize-Kapitän der Stadtoberliga-Elf, Oliver Walther, steht uns pünktlich vor dem Saisonbeginn Rede und Antwort. Was er im vergangenen halben Jahr schon erlebt hat, wie es in dieser Saison laufen soll und vor allem wie sich seine Position innerhalb kürzester Zeit verändert hat. - Und hinzu kommt am ersten Spieltag das Aufeinandertreffen vieler alter Weggefährten.

 

M.W.: Du bist nun schon seit einem halben Jahr beim FSV 67 und hast dich mittlerweile zum festen Bestandteil entwickelt. Wie resümierst du die vergangene Zeit im FSV-Dress mit dem verpassten Landesklasse-Aufstieg?

Der verpasste Aufstieg ist natürlich immer noch sehr ärgerlich, wenn man bedenkt, dass Wörmlitz-Böllberg in der Rückrunde, mit drei Unentschieden und einer Niederlage, genügend Punkte hat liegen lassen. Aber als sie schwächelten waren wir einfach nicht da und haben uns mit unnötigen Punktverlusten selbst aus dem Rennen genommen. Unterm Strich war die TSG am konstantesten und hat es am Ende verdient. Dennoch empfinde ich den Wechsel im Winter als den richtigen. Unter Sascha Brödel wurde ich hervorragend und schnell in die neue Mannschaft integriert und habe nahezu jedes Rückrundenspiel absolvieren können, was bei der Qualität und Quantität des Kaders keine Selbstverständlichkeit darstellte. Jetzt gilt es aber, aus dem Vorherigem zu lernen und den Fokus auf die neue Saison zu richten und wieder anzugreifen.

M.W.: Nun gab es in diesem Sommer erneut einige Neuzugänge; mit Sandro Franze auch einen neuen Trainer. Wie ist dein Eindruck von der neuen Mannschaft und der absolvierten Vorbereitung?

Wie schon im letzten Jahr erlebt der FSV 67 Halle eine Art Umbruch. Neuer Trainer, neue Spieler, vor allem junge, und einige Abgänge. Natürlich ist man da in der Sommerpause gespannt gewesen, was einem jetzt erwartet. Aber ich muss sagen, dass es unter Sandro eine absolut gute Vorbereitung war, vor allem wie er mit uns im koordinativen und konditionellen Bereich gearbeitet hat und arbeitet ist klasse. Dass hat sich in dem ein oder anderen Testspiel wiedergespiegelt. Ich denke jeder von uns musste und ist auch an seine körperlichen Grenzen gestoßen und das zeigt mir, dass absolut jeder Bock hat zu spielen und heiß ist. Die neuen Spieler haben sich gut und schnell eingelebt, viele von ihnen kennen Sandro ja auch aus vergangener Zeit, was die ganze Situation natürlich erleichtert hat. Ingesamt überwiegt der positive Eindruck von uns als Mannschaft, den wir uns in der kurzen Zeit erarbeitet haben. Ich hoffe, dass wir es am ersten Spieltag gleich mitnehmen können. 

M.W.: Mittlerweile zählst du mit 24 Jahren schon zu den Erfahrenen im Team und führst die Mannschaft als Vize-Kapitän an. Was sind deine persönliche Ziele für die anstehende Saison? Wohin soll es mit dem Team gehen? 

Haha! Ja, das ist echt witzig. Als ich zum FSV 67 gewechselt bin gehörte ich noch zu den Dachsen, jetzt bin ich mit einer von den Älteren, was aber gar kein Problem darstellt. Ich übernehme gerne Verantwortung, helfe und motiviere jeden Spieler aus der Mannschaft gerne. Mein persönliches Ziel ist absolut klar: Ich möchte mich in jedem Training und Spiel so präsentieren, dass der Trainer keine andere Chance hat, als mich aufzustellen. Ich denke aber, dass sollte Anspruch eines Jeden sein. Des Weiteren möchte ich unseren Kapitän Sebastian Litzenberg auf und neben dem Spielfeld unterstützen und mich natürlich stetig verbessern. Das Mannschaftsziel sollte es sein keine Parolen oder Ansprüche zu stellen, sondern von Spiel zu Spiel zu schauen. Die neue und junge Mannschaft braucht Zeit um sich zu finden. Dennoch sind wir hochmotiviert und hungrig auf viele Siege und viele Tore. - Was am Ende dabei rausspringt bleibt offen. Ich hoffe etwas sehr Positives! 

M.W.: Samstag geht es zum Auftakt zu deinem vorherigen Verein. Was bedeutet dir dieses Spiel und was wird dich erwarten?

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, es wäre ein Spiel wie jedes andere. Ich stehe noch mit dem einen oder anderen Spieler im Kontakt, wo man sich hier und da mal austauscht, ab und zu auch ein paar Giftpfeile schießt, das ist doch ganz klar; aber alles im Rahmen. Ich bin jedenfalls topmotiviert, denke allerdings, dass es ein schweres Spiel wird, denn keiner weiss so wirklich wo er zum Ligastart steht. Die SG Einheit hat viele gute, junge und gestandene Spieler, bei denen der eine für den anderen kämpft. - Und das werden wir auch zu spüren bekommen. Wir werden aber dagegen halten und am Ende hoffentlich den ersten Saisondreier feiern. 

Kick-Off am Samstag ist 15:00 Uhr bei der SG Einheit. Geleitet wird die Partie vom Schiedsrichter Fabian Seifert (Blau-Weiß Dölau). Assistiert wird er von Mathias Sperrhake und Gernot Töpper. 

Am Sonntag startet unsere Reserve gegen die SG Einheit Halle II in die neue Spielserie. Sportfreund Sven Theegarten eröffnet um 13:00 Uhr diese Begegnung. 

Foto: Wolf

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