E-Junioren triumphieren erneut in der Kicker Arena

E1 wiederholt Vorjahreserfolg +++ E2 mit respektablem Ergebnis

2016-01-23 Kicker Arena Cup 2016

Letzte Woche waren unsere F-Junioren die strahlenden Sieger, nun zog die E-Jugend gleich: Ein Jahr nach dem spektakulären Erfolg in der Neustädter Kicker Arena (hier der Bericht von 2015) gelang eine umjubelte Titelverteidigung. Die E1, in der immerhin noch sechs Vorjahressieger vertreten waren, blieb in all ihren Spielen erfolgreich und sicherte sich so den zweiten Triumph in Folge. Auch unsere zweite Vertretung war gut dabei und landete am Ende auf einem achtbaren sechsten Platz.

Wieder sah der Spielplan zunächst eine Gruppenphase vor, der die Finalrunde mit den direkten Vergleichen (Erster gegen Erster usw.) folgen sollte. Für eine möglichst gute Platzierung durfte man sich also in den Gruppenspielen keinen Ausrutscher erlauben. Die E1 war Gruppe A zugeteilt (Gegner: Reideburger SV, SG Reußen, Blau-Weiß Dölau und Turbine Halle I; der 1. FC Zeitz musste wegen starken Schneefalls passen), während die E2 in Gruppe B antrat (Gegner: FSV Bennstedt, NFC Landsberg, VSG Oppin, Rot-Weiß Weißenfels und Turbine Halle II).

Die E1 begann in ihrer Gruppe wie die Feuerwehr: Nachdem Reideburg zum Auftakt mit 7:0 vom Platz gefegt wurde, verlief der folgende 6:1-Sieg gegen Reußen kaum schlechter. Mit Dölau und Turbine I folgten nun aber zwei deutlich härtere Fälle. Gegen die im Punktspielbetrieb noch unbesiegten Heidekicker ließ sich unsere E1 nicht beirren und lieferte eine Wahnsinnspartie, an deren Ende ein klarer 4:0-Erfolg stand. Dölau war damit aus dem Rennen, nun ging es gegen Turbine um den Gruppensieg. Bei gleicher Punktzahl hatten wir die schlechtere Tordifferenz. Wir mussten also gewinnen, während unseren Gegnern ein Unentschieden genügt hätte. Wäre so nicht schon genug Brisanz gegeben gewesen, so hatte man ja auch noch die Ereignisse aus dem Vorjahr im Hinterkopf. Doch dieses Mal stand allein der Sport im Vordergrund - und wie: 1:0 für uns, Ausgleich Turbine. Kurz darauf lagen wir wieder in Führung, doch postwendend fiel der erneute Ausgleich. Wann immer wir einen Schritt zum Gruppensieg machten, kam Turbine wieder ran. Erst beim dritten Mal hielt der knappe Vorsprung und am Ende dieser nervenaufreibenden Partie hieß es 3:2 für uns. Die E1 konnte sich so den Gruppensieg sichern und spielte damit um den ersten Platz.

Die E2 erwischte indes einen deutlich schlechteren Start: Gegen Bennstedt optisch überlegen, wurde dies jedoch nicht in entscheidende Tore umgesetzt. Der Gegner erwies sich da deutlich kaltschnäuziger und gewann schließlich mit 2:1. Durch diese Niederlage geriet unsere Zweite bereits früh in Zugzwang, wollte sie sich doch hier keineswegs die Blöße geben. In den nächsten Spielen zeigte sie sich dann auch von ihrer besseren Seite und behielt sowohl gegen Landsberg (3:0) als auch gegen Oppin (4:2) und Weißenfels (3:0) die Oberhand. Durch diese Siege konnte sie den Kontakt zur Tabellenspitze halten und sich so die kleine Chance auf den ersten Gruppenplatz wahren. Dafür wäre jedoch ein Erfolg im entscheidenden letzten Spiel nötig gewesen - und wieder einmal hieß der Gegner Turbine Halle. Doch die zweite Vertretung der Felsenkicker erwies sich als eine zu große Hürde für unsere E2, die mit 1:6 unterlag. Hinter Turbine und Bennstedt blieb so Platz drei zum Abschluss der Gruppenphase.

Im Spiel um Platz 5 traf unsere E2 auf den Dritten der Gruppe A, Blau-Weiß Dölau. Unsere Kleinen kämpften tapfer, doch Dölau war die spielbestimmende Mannschaft und gewann die Partie völlig verdient, wenn auch denkbar knapp, mit 3:2. Unsere Zweite landete am Ende also auf dem sechsten Platz. Als eine der jüngsten Mannschaften im Starterfeld hatte sie sich aber immerhin mehr als beachtlich geschlagen.

Für die E1 stand kurz darauf das Finale auf dem Plan. Gegen Turbine II wurde es ein enges Spiel, das vor allem packende Zweikämpfe bot und so manches Gemüt erhitzte (was kurz vor Schluss sogar zu einer beidseitigen 2-Minuten-Strafe führte). Während unsere Jungs in den Begegnungen zuvor stets sofort das Zepter in die Hand genommen hatten, kamen sie hier nur langsam in Fahrt. Nach einigen Minuten klappte das Spiel nach vorn besser, doch dafür gab es vor dem gegnerischen Tor große Schwächen im Abschluss. Einerseits gingen viele Bälle durch Ungenauigkeit am Tor verbei, andererseits konnte auch der starke Torwart des Gegners einige gute Möglichkeiten vereiteln. Turbine versuchte es mit weiten Bällen, die von der Bande oder dem Netz zurück ins Feld sprangen, aber auch das blieb ohne Erfolg. So sollte schließlich ein einziger Treffer diese Partie entscheiden - und der goldene Schütze war René, der sich auf seiner Seite durchsetzen und den Ball im gegnerischen Tor versenken konnte. Bis zum Abpfiff musste noch eine gefühlte Ewigkeit gezittert werden, doch dann war es geschafft! Ein Herzschlagfinale wie im Vorjahr, wieder knapp gewonnen - und den Titel ein weiteres Mal ans Kinderdorf geholt!

Bei der abschließenden Siegerehrung gab es dann auch noch eine Einzelauszeichnung für unseren Schlussmann Kimi, der laut Wettkampfleitung der beste Torhüter des Turniers war. Als beste Spielerin wurde Clara Hüfner (Dölau) geehrt, bester Torschütze war Moritz Makosch (Turbine I) mit 9 Treffern.

Ergebnisse E1:
FSV 67 Halle   7-0   Reideburger SV (Joel (2), René, Aishea, Leon, Danny, Anthony)
FSV 67 Halle   6-1   SG Reußen (Joel (2), Anthony, Aishea, Max, Danny)
FSV 67 Halle   4-0   Blau-Weiß Dölau (Anthony (3), René)
FSV 67 Halle   3-2   Turbine Halle I (Anthony (2), René)
FSV 67 Halle   1-0   Turbine Halle II (René)

Mannschaftsaufgebot:
Kimi Miltsch, Tobias Wolf, Leon Brunheim, René Thieme, Kevin Ast, Danny Bochno, Max Sporbert, Anthony Köhler, Joel Neubauer, Aishea Fiedler, Erik Förster

Ergebnisse E2:
FSV 67 Halle   1-2   FSV Bennstedt
FSV 67 Halle   3-0   NFC Landsberg
FSV 67 Halle   4-2   VSG Oppin
FSV 67 Halle   3-0   Rot-Weiß Weißenfels
FSV 67 Halle   1-6   Turbine Halle II
FSV 67 Halle   2-3   Blau-Weiß Dölau

Mannschaftsaufgebot:
Leo Röhr, Michelle Riedel, Ruslan Kaziev, Felix Thiel, Ian Riedel, Max Götze, Shec Keita

Foto: Kautzsch/Kicker Arena

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