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Ehemalige FSV-Akteurin Lea Misch bei Sichtungslehrgang für U15-Juniorinnen dabei
Beitrag Lea Misch 1Seit Bestehen des FSV 67 Halle hat eine Vielzahl an Kindern und Jugendlichen das Fußball-ABC am Kinderdorf erlernt, darunter immer wieder Talente, denen einmal der Sprung in den höheren Amateur- oder gar Profibereich zugetraut wurde. Tatsächlich gelang es bisher aber nur wenigen Akteuren, sich auch im Erwachsenenalter einen landes- oder gar bundesweiten Namen zu machen. An erster Stelle sei hier natürlich die ehemalige Nationalspielerin Conny Pohlers erwähnt: Die Welt- und Europameisterin sowie mehrfache deutsche Meisterin und Torschützenkönigin begann ihre eindrucksvolle Karriere als 7-Jährige beim FSV (damals noch BSG WBK 67 Halle-Neustadt). Für Zweitliga-Profi Akaki Gogia war der FSV im Jahr 2001 ebenfalls die erste Station. Nun schickt sich mit Lea Sophie Misch eine ehemalige Akteurin aus unseren Reihen an, die große Bühne der Welt zu betreten.

Wenn morgen der zweite DFB-Sichtungslehrgang für die U15-Nationalmannschaft der Mädchen beginnt, dann weht auch ein Hauch Kinderdorf durch das Sportcentrum Kamen-Kaiserau. Unter den 38 Teilnehmerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet befindet sich mit Lea Misch eine Spielerin, die von 2010 bis 2016 zu unseren Nachwuchskickern gehörte und in dieser Zeit für die Bambini, F-, E- und D-Junioren aktiv war. Schon früh zeigte sich, dass in dem anfangs gerade einmal fünfeinhalbjährigen Mädchen - liebevoll „Mausi“ genannt - ein gigantisches Talent schlummerte. Obwohl eine der Kleinsten und Jüngsten in ihrer Altersklasse, wusste sie sich von Anfang an gegen ihre Mit- und Gegenspieler zu behaupten und wurde bereits nach kurzer Zeit eine tragende Kraft auf dem Spielfeld. Dank einer großen Portion Ehrgeiz, Auffassungsgabe und Lernvermögen eignete sie sich schnell neue Techniken an und wusste Vorgaben scheinbar mühelos umzusetzen. Auch abseits des Sportplatzes wurde nahezu jede freie Minute zum Ballspielen genutzt; das runde Leder war stets ihr treuer Begleiter.

Sportliche Höhepunkte in sechs erfolgreichen Jahren beim FSV waren der Gewinn der Hallenmeisterschaft mit den Bambini (2012) sowie der Hallenkreismeistertitel und die Stadtmeisterschaft mit den E-Junioren (2015). Darüber hinaus konnte Lea zahlreiche Turniersiege verzeichnen, mehrfach wurde sie als beste Spielerin ausgezeichnet. Pokale, Medaillen und Urkunden sammelte sie wie andere Panini-Bildchen. Die Berufung in die Berufung in die Landesauswahl von Sachsen-Anhalt war da nur die logische Konsequenz. Bei all diesen Erfolgen und ihrer persönlichen Entwicklung zeichnete sich natürlich irgendwann ab, dass der FSV keine dauerhafte sportliche Heimat sein würde. Und so sollte im Juni 2016 schließlich das enden, was im Sommer 2010 begonnen hatte: ein letztes Spiel, ein letztes Turnier; mit dem Saisonabschluss der D-Junioren trennten sich die Wege von Lea und unserem Verein.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Weichen für ihre Zukunft längst gestellt: Bei einem Sichtungstraining von RB Leipzig bot sie eine überzeugende Vorstellung und wurde in den Nachwuchskader der „Roten Bullen“ aufgenommen, so dass sie mittels Zweitspielrecht auch für die Mädchen-U11 der Messestädter antreten konnte. Mit dem Abschied vom FSV einher ging vor zwei Jahren der Wechsel auf das Landesgymnasium für Sport in Leipzig. Bei RB gehört Lea gegenwärtig zum Stammkader der U15 der Mädchen, durfte aber auch schon mehrfach für deren U17 auflaufen, zudem steht sie regelmäßig im Aufgebot der sächsischen Landesauswahl. Als Vereins- und Auswahlspielerin ist sie dabei dem Erfolg treu geblieben: Im Mai wurde Lea mit der U14 hinter den Vertreterinnen aus Bayern Vizemeisterin im Bundesvergleich, vor anderthalb Wochen gewann sie mit RB die NOFV-Meisterschaft der C-Juniorinnen.

Nun hat Lea die Chance zum nächsten großen Schritt: Vom 27. bis 29. Juni nimmt sie nun am ersten Sichtungslehrgang des DFB teil, ein zweiter folgt Anfang September in der Sportschule Hennef. Sollte sie beide Veranstaltungen erfolgreich absolvieren, winkt die Berufung in den U15-Nationalmannschaftskader der Mädchen. Wir drücken fest die Daumen und wünschen Lea bestmögliches Abschneiden. Glaub an dich und zeig, was du kannst! Du packst das, Kurze!

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